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02.05.2013 Kunststofftechnik Weißbach bewirbt sich um den „Sächsischen Umweltpreis 2013“

Mit einer neuen innovativen Technologie und einer entsprechenden Anlage für die Wasseraufbereitung in der Industrie bewirbt sich die Ideenschmiede aus Gornau um den „Sächsischen Umweltpreis 2013“.

Die sächsischen Unternehmen Kunststofftechnik Weißbach GmbH Gornau (KTW) und WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH Olbernhau stellten sich die Aufgabe, die jeweils unterschiedlichen Kompetenzen durch eine Kooperation zu bündeln. Gemeinsames Ziel war die Verringerung von Umweltbelastungen und die Schonung von Ressourcen durch die Aufbereitung von Abwasser in der Industrie.

Die Innovation:
Verunreinigungen von Wasser sind in den verschiedensten Bereichen anzutreffen. Zum einen im industriellen Sektor, wie z. B. Schmutzwasser in Fertigungsprozessen. Aber auch in den öffentlichen oder gewerblichen Bereichen besteht für die Betreiber von Warmwasseranlagen z. B. die Gefahr der Wasserverunreinigung mit Legionellen. In Notfallgebieten und Schwellenländern sind Wasserquellen zum Teil kontaminiert und können damit nicht als Trinkwasserquellen genutzt werden.

Ziel der Neuentwicklung war eine Reinigung von Wasser möglichst ohne die Verwendung chemischer Zusatzstoffe, um somit Umwelt und die begrenzten Wasserressourcen zu schonen. Dabei sollten regenerierbare Betriebsstoffe verwendet werden. Die Idee zur elektrochemischen Wasseraufbereitung entstand. Eine autarke Trinkwasseraufbereitungsanlage mit neuen Komponenten wurde entwickelt, die Schmutzwasser ohne chemische Zusatzstoffe bis auf Trinkwasserqualität reinigt. Die Anlage benötigt ein Minimum an Energie, welche über eine Photovoltaik-Anlage zur Verfügung gestellt wird.

Aus dieser innovativen Entwicklung heraus, wurde eine nachhaltige Wasseraufbereitung für industrielle Abwässer bei der WätaS GmbH geschaffen. Edelstahlprodukte werden bei WätaS durch so genanntes chemisches Beizen bearbeitet. Die technologische Vermischung mit Wasser erzeugt große Mengen von schadstoffbelasteten Flüssigkeiten, welche aufwändig und kostenintensiv entsorgt werden müssen. Hierfür eine nachhaltige, umweltfreundliche Lösung zu schaffen, die über die gesetzlichen Erfordernisse hinausgeht, wurde als anspruchsvolles gemeinsames Ziel gestellt.

Als Spezialisten in der Entwicklung, Herstellung und Inbetriebnahme von Wasseraufbereitungsanlagen war KTW in der Lage, diese neue individuelle Lösung zu konstruieren und zu fertigen. Sie ermöglicht eine sichere Reinigung und Rückführung von Prozesswasser in den Produktionskreislauf. Dabei handelt es sich um eine innovative Kombination von Neutralisation, Ausfällung sowie Adsorption mit dem Ziel, das Wasser in einem aufbereiteten Zustand erneut zu verwenden sowie die Wirkstoffe in ihren Emissionsbelastungen zu mindern. In der Zusammenarbeit beider Unternehmen entstand so eine neuartige Produktidee für die Anlagentechnologie von KTW, mit der weitere Vermarktungschancen realisiert werden.

Die WätaS erwarb dieses Produkt und nahm es im September 2012 am neuen Produktionsstandort in Olbernhau in Betrieb. Die innovative Anlage wurde im September 2012 in eine neu errichtete Edelstahlwäsche bei der WätaS in Olbernhau integriert und gewährleistet jetzt die vollautomatische Aufbereitung der schadstoffbelasteten Industriewässer. Im Ergebnis verbleibt jetzt das eingesetzte Wasser gereinigt im Prozess. Die abgetrennten und neutralisierten Wirkstoffe müssen nur noch in geringen Volumen und nicht mehr extrem verdünnt über einen Entsorgungsbetrieb beseitigt werden.

Der messbare Nutzen:
Durch die Wasseraufbereitungsanlage der Kunststofftechnik Weißbach GmbH in Kooperation mit der WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH muss das Abwasser nicht mehr entsorgt werden, sondern wird als Brauchwasser aufbereitet und immer wieder im geschlossenen Stoffkreislauf verwendet. Wasserverluste entstehen nur noch durch Verdunstung/Trocknung und Verspritzen.

Der messbare Nutzen für die WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH besteht in:

  • Einsparung von 90 % der Entsorgungskosten durch Minderung des Wasseranteils, das sind 7.110 €/Jahr (bei einem Abfallvolumen von 35.000 Litern)
  • Einsparung von 35.000 Liter Wasser im Jahr, das sind 284 €/Jahr (bei Wasserkosten von 1,16 € und Zweckverbandsabgabe von 6,50 € je m³)
  • Amortisation der Investition für WätaS nach einfacher Berechnung bereits nach 2,7 Jahren
  • Schaffung eines geschlossenen Stoffkreislaufes
  • Sicherung einer gleich bleibenden Wasserqualität
  • Herstellung eines verbesserten Arbeitsschutzes und Senkung der gesundheitlichen Risiken für die Beschäftigten
  • Minderung von Zeitverlusten im Prozessablauf durch einen hohen Automatisierungsgrad


Damit wurde aus einem konkreten Bedarf eine umweltfreundliche Technologie entwickelt.

Die Verleihung des diesjährigen Umweltpreises durch Herrn Staatsminister Kupfer findet im Rahmen einer Festveranstaltung am 6. Juli 2013 in der Dreikönigskirche Dresden statt. Über die Vergabe der Preise entscheidet das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft auf Vorschlag einer Jury aus kompetenten Persönlichkeiten der sächsischen Wirtschaft, Politik Wissenschaft und Verwaltung. Sie wird durch den Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft berufen.

» Weitere Informationen: Sächsischer Umweltpreis 2013


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20.02.2013 Kosteneinsparungen durch umwelttechnische Anlage

Für Industriebetriebe sind Umweltschutz und Kosteneinsparungen auf den ersten Blick häufig zwei sich ausschließende Kriterien. Dass beide jedoch nutzenbringend miteinander vereinbar sind, zeigt die neueste Entwicklung der Firma Kunststofftechnik Weißbach GmbH aus Gornau.

Die Herausforderung
Im produzierenden Gewerbe können während des Fertigungsprozesses Abwässer entstehen, die zum Teil erheblich verunreinigt und mit Schadstoffen belastet sind. Besonders in der metallbe- und -verarbeitenden Branche stehen Unternehmen immer wieder vor der Herausforderung, dass große Mengen von schadstoffbelasteten Flüssigkeiten, z. B. Abwässer aus Edelstahlbeizen, aufwändig und kostenintensiv entsorgt werden müssen. Dabei gibt es offensichtlich ungenutzte Einsparpotenziale, die in gleicher Weise die Kosten der Produktion und den Verbrauch wertvoller Ressourcen reduzieren können. Der Kunststofftechnik Weißbach GmbH gelang eine innovative, wirtschaftliche und zukunftsfähige Lösung. Als Spezialisten in der Entwicklung, Herstellung und Inbetriebnahme industrieller Abwasseraufbereitungs- anlagen ermöglicht das Unternehmen die sichere Reinigung und Rückführung von Prozesswasser in den Produktionskreislauf. Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Kombination von Neutralisation und Ausfällung. Der modulare Aufbau dieser Aufbereitungsanlage ermöglicht, ohne wesentliche Steigerung der Kosten auch den Einsatz für weitere Aufbereitungen von Abwässern. Eine Ausrichtung speziell auf den Verschmutzungs- bzw. Kontaminationsgrad ist zudem gewährleistet.

Durch die Wasseraufbereitungsanlage der Kunststofftechnik Weißbach GmbH, die in Kooperation mit der WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH entwickelt wurde, wird das Abwasser nicht mehr entsorgt, sondern als Brauchwasser aufbereitet und immer wieder in einem geschlossenen Stoffkreislauf verwendet. Wasserverluste entstehen nur noch durch Verdunstung/Trocknung und Verspritzen. Die Vorteile sind klar ersichtlich: die Umwelt wird entlastet, Ressourcen werden eingespart und gleichzeitig reduziert sich der Entsorgungsaufwand für industrielle Betriebe um 90 % bei mittlerer Auslastung. Zusätzlich senkt sich das gesundheitliche Risiko für Mitarbeiter.

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04.02.2013 Neue Anlage mit innovativem Verfahren zur Desinfektion von Wasser

Die Kunststofftechnik Weißbach GmbH hat ein innovatives Verfahren entwickelt, welches Keime, Bakterien und insbesondere Legionellen direkt in den Wasserversorgungssystemen bekämpft. Zusätzlich werden die sogenannten Biofilme in den Rohrleitungen langfristig abgebaut und somit den biologischen Mikroorganismen die Nahrungsgrundlage entzogen.

Die vollautomatische Anlage kann in den unterschiedlichsten Bereichen und Branchen eingesetzt werden, z. B. zur

  • Trinkwasserdesinfektion, z. B. in Wohn- und Hotelanlagen
  • Behandlung von Prozesswasser in der Industrie, z. B. in der Getränkebranche (CIP-Anlagen) oder Wäscheranlagen
  • Entkeimung von Kühlwasser-Kreisläufen, z. B. in offenen Kühltürmen, Rückkühlwerken oder Klimaanlagen
  • Desinfektion von Luftbefeuchtern in Klimaanlagen
  • Reinigung des Wassers in Schwimmbädern (ohne Haut- und Augenreizungen)
  • Desinfektion aller sanitären Anlagen
  • Abwasseraufbereitung in Kläranlagen
  • Behandlung von Abwässern
  • Reduzierung von mikrobiologischen Belastungen und Algenwachstum in offenen Gewässern


Bei dem Reinigungsprozess werden keine Chemikalien in das vorhandene Versorgungssystem eingetragen. Das in der Anlage produzierte Desinfektionsmittel ist nachgewiesen weder toxisch noch ätzend. Eine vollautomatische Dosieranlage überwacht ständig dessen gleich bleibende Qualität.

Im Vergleich zu den in der Praxis üblichen thermischen, chemischen oder weiteren Verfahren bietet diese Anlage zusätzliche Vorteile:

  • Langfristig sichere und qualitativ hochwertige Wasserreinigung
  • Einsatz in Warm- und Kaltwassersystemen
  • Anwendung eines umwelt- und materialschonenden Verfahrens zur Wasserdesinfektion
  • Verzicht auf den Einsatz von Chloriden, Bioziden oder anderen gesundheitsgefährdenden Substanzen
  • Hohe Hygienesicherheit durch eine kontinuierliche Desinfektion
  • Hohe Wirtschaftlichkeit durch niedrige Betriebs- und Energiekosten
  • Geringer Platzbedarf durch kompakte Abmessungen
  • Intuitiv bedienbar


Gern können Sie sich die Funktionsweise an unserer Musteranlage demonstrieren lassen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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31.01.2013 Kunststofftechnik Weißbach investiert weiter in die Zukunft

Ab Februar 2013 beteiligt sich die Kunststofftechnik Weißbach GmbH aktiv am neuen Projekt „CSRnetERZ“. Dabei steht „CSR“ für Corporate Social Responsibility (gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen). Das Ziel des Projektes ist es, innerhalb der beteiligten KMU eine zukunftsfähige und mitarbeiterfreundliche Unternehmensentwicklung zu etablieren und gleichzeitig positiv an der Entwicklung der Erzgebirgsregion mitzuwirken.

Seit seiner Gründung engagiert sich das in Gornau ansässige Familienunternehmen Kunststofftechnik Weißbach verstärkt für seine Mitarbeiter und für die Region. Mit diesem Schritt möchte die Geschäftsführung die Wahrnehmung des Unternehmens als attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber weiter verstärken und somit auch für die Fachkräfte- und strukturelle Entwicklung des Erzgebirgskreises mehr Verantwortung übernehmen.

» Weitere Informationen zum Projekt

CSRnetERZ

 

17.11.2012 Schüler erhalten Informationen zur Berufswahl auf der 17. Ausbildungsmesse Erzgebirge

Im Rahmen der Ausbildungsmesse Erzgebirge am 17.11.2012 in Marienberg stellte die Kunststofftechnik Weißbach GmbH interessierten Besuchern die Möglichkeiten einer qualifizierten Fachausbildung im Unternehmen vor. Besonders Mittelschüler und Gymnasiasten nutzen die Chance, sich persönlich am Stand 66 über die Berufsbilder in der „Gornauer Ideenschmiede” zu informieren, beispielsweise als:

  • Maschinen- und Anlagenführer, Fachrichtung Kunststofftechnik (Infoblatt)
  • Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Fachrichtung Bauteile (Infoblatt)
  • Mechatroniker (Infoblatt)
  • Zerspanungsmechaniker (Infoblatt)


Je nach Berufsprofil dauert die Ausbildung 2 - 3,5 Jahre. Um jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen und gleichzeitig den zukünftigen Personalbedarf im Unternehmen zu sichern, bildet die Kunststofftechnik Weißbach GmbH selbst qualifizierte Fachkräfte aus.

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