Anlage zur Waschwasseraufbereitung

Wasser ist nicht nur Grundvoraussetzung für sämtliches Leben sondern wird auch in der Produktion vielseitig eingesetzt. So kommen unter anderem große Wassermengen bei der Teilereinigung zum Einsatz. Nach der Teilereinigung von Werkstücken aus der spanenden Bearbeitung ist das Wasser zum Beispiel mit Bohremulsion verunreinigt. Hat das Waschmedium seinen maximalen Sättigungsgrad erreicht, können keine weiteren Schmutzpartikel mehr aufgenommen werden. Da das verschmutzte, unbrauchbare Waschwasser aber nicht ohne Weiteres in die Kanalisation geleitet werden darf, muss es bislang gesammelt und von speziellen Entsorgungsunternehmen abtransportiert werden.

Zur Aufbereitung von verunreinigtem Waschwasser entwickelte die Kunststofftechnik Weißbach GmbH in Kooperation mit weiteren Unternehmen einen innovativen Lösungsansatz in einer Anlage mittels Elektrolyse. Die im Elektrolyseprozess entstehenden OH-Radikale zerstören die Kohlenwasserstoffgruppen der Bohremulsion sowie andere organische Bestandteile im Waschwasser. Einzig CO2 entsteht als Abfallprodukt. So kann das Prozesswasser zu 100 Prozent wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. Das Sammeln und der Abtransport durch entsprechende Entsorgungsunternehmen entfallen dadurch komplett. Die während der Elektrolyse entstehende Prozesswärme dient zudem zur Beheizung der Waschstraße oder anderer Anlagen. Das spart Kosten und schont die Umwelt.

Der Nutzen:

  • Wiederverwendung des Wassers in der Produktion
  • Rückführung von Prozesswärme
  • Kosteneinsparung bei Entsorgung, Energie und Wasser
  • Schonung der Umwelt

 

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